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Schlagwort: Hobbit

Der Hobbit. Arkenstein

Nachdem die langen Zwergenbärte genauer besprochen wurden ist heute ein besonderer Edelstein an der Reihe. Der Arkenstein. Er ist einer von zwei Edelsteinen, die wichtig für die Erzählung sind.

  1. der Arkenstein

Er liefert das Motiv für die Zwerge ihr ehemaliges Königreich Erebor, zurück zu erobern. Er ist in allen drei Filmteilen präsent, denn um ihn dreht sich die Haupthandlung.

      2. der Runenstein

Als tränenreiche Nebenhandlung wurde der Runenstein eingebaut. Die Liebesgeschichte zwischen Elbenfrau Tauriel und dem Zwergenmann Kili wird mit Hilfe des Steinchens erst möglich. Mehr dazu erwartet dich das nächste Mal.

Crazymaker. Arkenstein

Er ist das Herz des Berges und Zeichen der rechtmäßigen Herrschaft von Thorin, dem Zwergenkönig, über das Volk der Zwerge und den Berg Erebor. In Erebor wurde der Stein gefunden. Gold und Diamanten sind Zwerge gewohnt, aber der Arkenstein ist etwas Ganz besonderes – er ist einzigartig.  Wie in Abenteuerfilmen üblich, braucht es einen Schatz, der es Wert ist, sein Leben zu riskieren. In diesem Fall geht es aber nicht nur, um einen Schatz, es geht um Macht und ein ganzes Königreich.

In der Diashow siehst du, dass das Zeichen der Macht, der Arkenstein-  als Synonym für die Herrschaft des Zwergenkönigs steht. Der Stein ist Teil des Throns und mit einem speziellen Mechanismus im Rückenteil befestigt.

Als das Reich durch Smaug, den Drachen, eingenommen wird, zählt für den König (dem Großvater von Thorin) alleine der Arkenstein, denn er ist wie eine Sucht, neben der alle anderen Schätze auf der Welt verblassen.

Der Arkenstein mag zwar wunderschön sein, und wurde wie eine kleine Galaxie im Film gestaltet, er ist aber auch verflucht, und der Fluch überträgt sich auf seinen Besitzer. Thorins Großvater (Thrór), verliert bei seiner Flucht den Arkenstein, der in einer Halle mit Bergen aus Gold und Edelsteinen in Erebor verloren geht.

Herr der Ringe und der Hobbit. Doppelt hält besser

Siehst du die Ähnlichkeit zu Herr der Ringe? Motive und Handlung, außer dass es in Herr der Ringe um die ganze Welt geht, die es zu retten gilt, sind sich sehr ähnlich. Auch in Herr der Ringe ist das Schmuckstück verflucht, aber von unschätzbaren Wert. Dem Arkenstein sieht man seine Schönheit an, während der “Eine Ring” unscheinbar wirkt. Beide Schmuckstücke kidnappen den Geist des Besitzers, und beide führen am Ende in den Wahnsinn.

Der Arkenstein ist für die Zwerge, wie der heilige Gral für die Kreuzritter.  Als Thorin mit seinen Gefolgsleuten in den Erebor gelangt, ist in der Steinwand, über den geheimen Eingang, der Arkenstein symbolisch dargestellt.  Die Strahlen die von ihm ausgehen, verweisen auf seine unermessliche Macht. Stilistisch erinnert das Steinrelief stark an Abbildungen von Metropolisplakate, bzw. amerikanische Artdeco Gebäude.

 

Arkenstein Symbol

Nach all der Gier, Macht und Begehren ist natürlich ein moralische Happy End im Film wichtig. Die Moral von der Geschichte: Kein Schatz der Welt steht über Freundschaft und Kameradschaft.

Bilbo, der Hobbit und Meisterdieb, findet den Arkenstein, gibt ihn aber nicht an Thorin, um ihn vor sich selbst zu schützen. Bilbo ist Arkensteinsicher, im Gegensatz zu den Zwergen. Er möchte eine friedliche Lösung und bringt das Juwel des Berges als Tauschobjekt zu Thranduil dem Elbenkönig und Gandalf den Zauberer.

Parallelen Erzählung: der Hobbit und Herr der Ringe:

  1. Arkenstein und der “Eine” Ring
  2. Unschätzbarer Wert, zieht in den Bann
  3. Symbol der Macht und Herrschaft
  4. verflucht, macht misstrauisch und treibt am Ende in den Wahnsinn
  5. moralisches Happy Ende

Natürlich fühlt sich der Zwergenkönig Thorin betrogen und kündigt auf diese Aktion Bilbo die Freundschaft. Als ein noch größerer Feind vor der Tür steht, die Orks, sind alte Fehden vertagt. Zwerge und Elben haben schließlich besseres zu tun, als sich gegenseitig die Schädel einzuschlagen.


 

Nahaufnahme Arkenstein

Der Arkenstein und sein Zwilling, Opal

Wenn ich mir den Arkenstein genauer ansehe, hat er nicht nur mit einer Galaxie Ähnlichkeit. Nach dem Aussehen zu urteilen, könnte es auch ein Opal sein. Opale strahlen nicht, aber leuchten in verschiedenen Farben auf. Der Opal ist der eigentliche Leidtragende, denn er verflucht nicht, sondern wurde diskreditiert. Die Vorstellung, dass er Unglück bringt ist weit verbreitet, dabei ist sie ein recht junges Phänomen. In historischen Aufzeichnungen findet sich sogar das Gegenteil, er wurde als Glücksstein gesehen. Möglicherweise trug eine Geistergeschichte “Anne von Geierstein”  von Sir Walter Scott, aus dem 19. Jahrhundert, mit dazu bei, den Opal als Unglücksstein zu sehen, als auch einige verstreute Volkserzählungen und royale Celebrities. Aber auch Käufer von untereinander konkurrierenden Juwelierhändlern und die Juweliere selbst, könnten den Opal vermehrt in Verruf gebracht haben.

Immerhin, in der Hobbit wird der die Macht des Arkensteins, den er über die Zwerge hat, gebrochen. Kameradschaft und Freundschaft werden hochgehalten unter Männern. Ja genau, unter Männern!  Wo sind eigentlich die Frauen in ” der Hobbit”?

Das erfährt du das nächste Mal;) willst du auf dem Laufenden bleiben, dann schwups die wups mein Newsletter steht dir offen.

 

 

 

 

Filmtrilogie:

Peter Jackson. Der Hobbit: Eine unerwartete Reise (2012 NZ, USA)

TC:0:03:32; TC:0:06:06

Peter Jackson. Der Hobbit: Smaugs Einöde (2013 NZ, USA)

TC:1:39:29

Peter Jackson. Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere(2014 NZ, USA)

TC: 1:00:00

Finlay, Victoria. Juwelen: Eine geheime Geschichte

Der Hobbit. Schmucknarben der Orks

Es gibt keinen einzigen Elben mit fehlendem Bein oder Auge. Ist dir das schon mal aufgefallen? Sie haben auch keine Narben, oder lächeln dir mit grindigen Zähnen entgegen. Oder, ein adipöser Elbe, stell dir das mal vor!!!

Was sagt uns das über Hollywoodfilme?

Noch spannender! Was sagt das über uns, als Zuseher aus?

Welches Menschenbild sehen wir tagtäglich?

Falls du dich erst auf die Trilogie von Peter Jackson einstimmen möchtest, oder die Filme noch nicht kennst, findest du hier eine Kurzzusammenfassung inklusive Trailer.

Es brennt mir schon lange unter den Fingerkuppen diesen Artikel zu schreiben, denn ich möchte erklären, wie wichtig es ist, über Filme, die wir uns zur Unterhaltung reinziehen, ein bisschen nachzudenken. Was sehen wir da eigentlich?

So schön die Verfilmungen von Herr der Ringe und der Hobbit sein mögen, bedienen sie sich doch Stereotypisierungen, also Vorlagen, die uns bestimmte Informationen übermitteln. Diese Vorlagen ermöglichen es uns, die Handlung, und die Personen im Film, einzuordnen und zu verstehen.

Das Problem daran, diese gezeigten Stereotype, haben Einfluss auf uns. Auch wenn es uns nicht bewusst ist, prägen sich in uns unterbewusst diese Bilder und Vorstellungen ein.

Vorstellungen, wie jemand zu sein hat.

Vorstellungen wie jemand auszusehen hat.

Und nicht nur das, wir schreiben diesen Menschenbildern auch Eigenschaften zu- positive oder negative.  Wir bekommen immer wieder die gleichen Stereotype gezeigt, und weil es sich in Filmen ständig wiederholt, merken wir es uns, ob wir wollen oder nicht. Durch Wiederholung lernen wir schließlich am besten.

Wie sieht der Klassenbeste aus im Film? Er trägt eine Brille.

Wie sieht der Komiker, oder Lachnummer meistens aus- er oder sie ist dick und ungeschickt. Solche Bilder findest du auch in Herr der Ringe, und der Hobbit, und das nicht zu knapp.

In den Filmen werden einige dieser negativen oder positiven Zuschreibungen, sehr klar dar gestellt. Gut und Böse wird mit Schmuck, worunter ich Haar-, Augenfarbe, Narben, und Kostüm verstehe, unterschieden. Es ist eine Welt in Schwarz und Weiß, die abgebildet wird. Gut oder böse, schön oder hässlich, beeinträchtigt oder gesund.

Schauen wir uns mal die Orks  genauer an

Alles was bei dir und mir Urängste auslöst, ist in einen Ork gepackt. Dabei spielt die Darstellung von Behinderung eine wichtige Rolle. Denn, Behinderung macht Angst!

Ein weiterer Trigger, der bewusst filmisch eingesetzt wird:  Urvölker und ihre kulturellen Praktiken. Die bei uns geschürten Ängste sind noch nicht das eigentliche Problem, sondern die Verknüpfungen die in unseren Köpfen, durch die gelieferten Bilder entstehen.   – So werden Vorurteile gebildet –

Welche Eigenschaften schreibst du einem Ork zu?

Was ich sehe:

  • böse
  • grausam gegenüber sich selbst und anderen
  • kriegerisch
  • hinterhältig
  • manchmal feige
  • hässlich
  • ungepflegt

Wie werden uns die Eigenschaften der Orks gezeigt? 

    1.mit Behinderung und Krankheit

  • fehlende Gliedmaßen
  • Lymphödem, Geschwüre
  • trübes oder fehlendes Auge, Blindheit
  • zertrümmerter, genieteter Schädel
  • überdimensionaler Körperbau
  • schlechte Zähne

    2. mit Schmerzen und Gewalt.  Praktiken die auf Naturvölker hindeuten

  • Tiefe Narben im Gesicht und Körper (Skarifizierung)
  • Metall genietete Verletzungen
  • eingewachsene Panzerplatten am Körper und Gesicht
  • Waffen aus Metall, durch amputierte Gliedmaßen gesteckt
  • Sprache nur mit Übersetzung und Untertitel-, a la Apocalypto
  • tragen von Trophäen am Körper
  • dunkle Haut oder, extrem bleich

3. mit Ähnlichkeit von Tieren:

  • animalische Gesichtszüge und Kostüm. (Raubkatze, Dinosaurier, Echsen, Schwein)
  • Reißzähne, spitze Zähne
  • überdimensionaler Körperbau

Azog und Bolg. Behinderung und Ritual

Hier habe ich einen Ausschnitt, aus “der Hobbit” für dich, damit du dich wieder erinnerst. Der Oberbefehlshaber der Orks, Azog, ist über die erhaltenen Nachrichten eines Untergebenen nicht zufrieden und wirft ihn den dämonischen Hunden zum Fraße vor.

  • Die Schmucknarben der Orks. Azog, das Narbengesicht

Azog ist von tiefen Narben in Gesicht – und Oberkörper gezeichnet. Die Narben sind symmetrisch, daher sind es bewusst zugefügte Verletzungen, mit Bedeutung. Man sagt auch Schmucknarben dazu, oder Skarifzierung.

Skarifizierung ist eine Form von Körpermodifikation, die bei Naturvölkern vorkommen kann.

Insbesondere einige afrikanische Stämme, verwendeten diese Schmuckform, um sich von anderen Gruppen abzugrenzen, aber auch zur Verschönerung, und als Initiationsritus heiratsfähiger Mädchen. Weitere Schmucknarben konnten im Laufe der Zeit zugefügt werden. Man hielt mit den Narben – besondere Einschnitte im Leben -, im wahrsten Sinne des Wortes, fest.

Nicht nur das Zufügen der Schmucknarben ist sehr schmerzhaft, auch der erwünschte, und immer wieder gestörte Heilungsprozess. Nur so, können tiefe, wulstige Narben entstehen.

Die Brutalität der Narben, soll die Grausamkeit der Orks  gegenüber ihren eigenen Leuten, und sich selbst, zeigen. Gesichtsnarben bei Männern, wirken zudem männlicher und strahlen Gesundheit und Tapferkeit aus. Darüber gibt es wirklich Studien. Um diesen “männlichen”  Eindruck zu verstärken, wird Azog als überdimensionaler Bodybuilder gezeigt. Zu den Narben gesellen sich animalische Gesichtszüge. Azog wirkt wie eine Raubkatze in Angriffsposition. Flache Nase, Reißzähne und Gesichtsform verstärken den Eindruck.

  • Azogs Behinderung

Ein Arm von Azog ist abgetrennt. Es handelt sich um eine Kriegsverletzung die ihm in einer früheren Schlacht zugefügt wurde. Eine grausame Prothese ragt aus seinem Armstumpf. Es ist eine einfach konstruierte Metallklaue, die durch seinen Unterarm, bis zur Höhe des Ellbogens, durchgebohrt wurde. Als Azog in die Schlacht zieht, befindet sich anstelle der Klaue ein überdimensionaler Säbel. Alleine die Vorstellung, die Prothese zu ersetzen ist wirklich schaurig.

Neben sadistischen Charakterzügen, drückt die Anbringung der Waffe auch masochistisches Verhalten aus. Selbst zugefügte Schmerzen gehören zu seiner Kultur und seinem Leben, wie Menschenfleisch.

Fakt ist:

Azog gehört zur Gruppe der – Orks mit Beeinträchtigung – und nicht nur er alleine, auch Bolg. Bolg ist der Rang niedere “Offizier” und auch er wird mit schweren Kriegsverletzungen gezeigt.  Sein Schädel wird mit genieteten Metallblech zusammengehalten. Zusätzlich hat er ein trübes Auge und ist halbseitig blind.

Das heißt:

Boshafte und negative Persönlichkeiten werden mit Behinderung, oder Krankheit gezeigt. Es sind Monster mit Behinderung.

Bolg trägt übrigens noch zahlreiche Trophäen an seinem Körper. Am Rücken sind Bärenklauen auf den Schulterblättern und an einem Oberarm ein menschlicher Totenschädel befestigt. In späteren Aufnahmen, hat er zusätzlich einen Totenschädel im Schritt- also ein ganz besonderer Genitalschutz;)- und an beiden Beinen baumeln weitere Schädel.  Auch hier wird die Vorstellung der Trophäensammlung ,eine früherer Praktik mancher Naturvölker, bedient.

Neben Behinderung wird auch Krankheit alleine der “bösen Seite” zugeschrieben. Sie dir die Goblins und die Trolle genauer an!

Irgendwie ist der Goblinkönig eine Lachnummer – stark adipös

er wirkt abstoßend – Geschwüre und ungepflegtes Äußeres

und natürlich Böse – die Zwerge sind die nächste Mahlzeit.

Es sind nicht nur die Protagonisten unter den Bösewichten die mit diesen Merkmalen ausgestattet werden, sondern auch in kleinen Szenen finden sich immer wieder negative Anspielungen, in Zusammenhang mit Behinderung, oder Krankheit.

Böse Charaktere werden mit Behinderung dargestellt.

Spion und Meuchelmörder, dargestellt mit blindem Auge

Die Elben blond und blauäugig = gut und schön?

In Herr der Ringe und der Hobbit. Ja.

Die Elben sind schlank und rank, gelenkig, wendig  und sie besitzen gepflegte lange Haare und weiße Haut. Sie sind die Robin Hoods des Waldes und immer perfekt gestylt.

Die höchste “Rasse”  unter den Elben, ist blond und blauäugig. Galadriel als auch Thranduil stehen als Beispiel dafür.

Elrond ist lediglich ein Halbelbe. Seine Haare sind dunkelbraun, wie die seiner Tochter Arwen, bei ihr hat sich der Mensch genetisch durchgesetzt.

Die gesellschaftliche Rangordnung der Elben wird bereits mit der Haarfarbe definiert.

Zusammengefasst:

  • Waldelben und Untergebene Thranduils sind rothaarig,
  • Halbelben sind brünett
  • der Adel blond

Legolas, der Sohn von Thranduil, besitzt wie sein Vater blonde lange Haare. Was viele  Fans etwas verwirrte, seine Augenfarbe wechselt zwischen den Filmteilen hin und her, -einmal braun, dann wieder blau. Die Ausstatter vergaßen lediglich, auf die Kontaktlinsen von Orlando Bloom (Legolas), der in real braune Augen hat. Die gesellschaftliche Hierarchie ist mit Augen- und Haarfarbe bewusst in der Hobbbit festgelegt worden.

Hier eine Szene aus Herr der Ringe. Die blauen Augen, die du im Video siehst, machen schon richtig schwindelig. Ab Sekunde 40 geht das ” blue eye” Spektakel los und es liegt nicht an der Beleuchtung. Boromir der auch blaue Augen besitzt, kann den Blick von Galadriel nicht standhalten. Blaue Augen stehen in dieser Szene für Ehrlichkeit und Reinheit, aber auch für “das sehende Auge”. Der Blick in die Zukunft.

Und was ist jetzt mit den Zwergen und den Hobbits, die sind doch kleinwüchsig?

In real sieht sehen viele kleinwüchsige Menschen anders aus, meistens kommt es zu Deformierungen der Knochen und Mobilitätseinschränkung. Sehr wenige sind einfach nur von Kleinwuchs betroffen. Den Zwergen im Film fehlt nichts, es sind kleine perfekte Männer, – eben bloß-, in Miniatur. Sie können sogar eine Elbenfrau erobern, wie die eingeflochtene Liebesbeziehung zwischen Kili dem Zwerg und Tauriel der Waldelbin zeigt.  Und die Hobbits, erinnern ein wenig an unschuldige Kinder. Die Gliedmaße sind gerade gewachsen, egal ob dick oder dünn, sie rennen wie der Blitz, und sind beweglich wie der Wind. Die Zwerge und Hobbits sind ein kleiner Lichtblick, aber eben nur, ein kleiner. Und ja, auch hier finden sich Zuschreibungen, die vermutlich viele kleinwüchsige Menschen, als Beleidigung empfinden. Denn wie bekommt man den Stempel, ewig als Kind wahrgenommen zu werden, wieder los?

Natürlich hat Peter Jackson und sein Team, die Charaktervorlagen für Hollywoodfilme nicht erfunden, Behinderung und Bösewichte miteinander zu verbinden, hat lange Tradition in der Traumfabrik. Wir sind diese Welt, die in gut und böse, schwarz und weiß aufgeteilt wird, so gewohnt, dass es schwierig ist, ohne sie eine Geschichte zu erzählen, die von uns, dem Publikum, verstanden wird. Aber es ist nicht unmöglich! Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Jeden Regisseur sollte es reizen, diese Herausforderung anzunehmen.

Schon gehört? Eine “Herr der Ringe” Serie ist geplant;)  ich bin schon gespannt, welchen Schmuck es dort zu entdecken gibt. Es wird nicht weniger werden, welch Glück für mich:)

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Filmtrilogie:

Peter Jackson. Der Hobbit: Eine unerwartete Reise (2012 NZ, USA)

TC:1:29:28; TC:0:02:15

Peter Jackson. Der Hobbit: Smaugs Einöde (2013 NZ, USA)

TC:0:25:31

Peter Jackson. Der Hobbit: Die Schlacht der fünf Heere(2014 NZ, USA)

TC:0:25:07; TC:1:45:18